Moving to Copenhagen
- all-about-anna
- 7. Feb. 2019
- 7 Min. Lesezeit
Welcome back everyone!
It´s been a while since I last shared something on here, but there is a really simple explanation for my absence - I have moved to Copenhagen!

For those of you who do not know - I am currently on my exchange semester in beautiful Copenhagen in Denmark and will have the pleasure to call this my home for the next 6 months.
That is why this specific segment on my blog will revolve all around my adventures here in Scandinavia.
It is not only supposed to help me keep all of my friends and family updated as part of a little diary (hence the German translation - shoutout to my lovely grandparents!), but to share my honest journey with those, who might find themselves in a similar situation one day.
Here´s a little review of the last couple of days:
On the 25th of January, I moved to Denmark. For the first few days, I was lucky to be accompanied by my family and to be completely honest with you - I do not know if I could have done it without them. Even though I had experienced this whole situation before, when I moved to the Netherlands, the bad emotions still hit me this time and I definitely was not prepared for it. The first couple of days, it felt like I was fighting with my inner self - trying not to cry all the time and suppressing all of the bad thoughts that were stuck in my head.
Now, let me tell you about some of these horrible thoughts that hit me out of nowhere - as I guess some of you might be able to identify with them:
I was worried that I would not find any friends and would therefore be on my own all the time.
I was anxious that I would get extremely homesick and would never feel comfortable in my new environment.
I was scared that I would not enjoy going to the university here in Copenhagen.
I basically got myself so worked up about everything, that I thought these worries would never leave me.
The first two days after my family had left, I felt horrible. I woke up in the morning - felt homesick, then went to uni for the day and later came home to feel homesick again. However, everything changed when I started to socialize and actually meet up with people.
Luckily, on the first day, we had a meeting with all of the fellow exchange students, which was a great opportunity to socialize. Everyone I met was extremely open and friendly, which took a lot of pressure of me. At the end of that day, after talking to a lot of other exchange students, I started to realize, that I was not alone with these negative feelings that I had in the beginning. Sometimes you can feel extremely isolated with these kinds of thoughts, but you will always find someone who is stuck in that same situation. In fact, it creates a great bond between people to go through the same situation together - which is something you should always keep in mind when going through something like this.

On my third day at school, my weird feeling suddenly disappeared and it was actually the first day I met up with a new friend from school. From that day on, I haven´t experienced a single day that I felt lonely or homesick and it all comes down to one thing - the people! It really is all about the people!
For the rest of my first week, I had plans almost every single day. We went to a so-called "Friday Bar" (it is an overwhelming house-party at the school canteen) at university and had an afterparty at a really cool club called Hive. The next day, I went out for a stroll around the city with a new friend and explored some beautiful shops. And lastly Sunday, a lot of Erasmus students had dinner together and I got to taste food from a lot of different nationalities.

So let´s have a raw and honest chat...
Moving to another country is tough, especially when you are on your own, but it is quick to realize that it is all about having the right mindset.
Yes, you will be on your own at first, you will not know anyone or anything in that new environment and everything is going to feel different for a while - but isn´t that the exciting thing about stepping out of your comfort zone? It definitely took me some days to realize that and learn to appreciate this feeling of the "unknown", but that is how you grow as a person.
Adapting to a new environment is a steady and natural process, however, in the end - it all comes down to what You make of it!

I am really grateful for everything that I have experienced so far and cannot wait for all the adventures that are yet to come!
Lots of Love,
Anna.
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(Deutsche Übersetzung: )
Wilkommen zurück ihr Lieben!
Es ist eine ganze Weile her, dass ich etwas auf meinem Blog veröffentlicht habe, allerdings gibt es dafür eine sehr simple Erklärung - Ich bin nach Kopenhagen gezogen!
Für Alle die es noch nicht wissen - Ich befinde mich momentan in meinem Auslandssemester in Kopenhagen in Dänemark und darf diese wunderschöne Stadt für die nächsten 6 Monate mein Zuhause nennen.
Darum möchte ich dieses spezifische Segment auf meinem Blog all meinen Abenteuern in Skandinavien widmen. Außerdem soll dieses Segment mir nicht nur dabei helfen meine Familie und Freunde auf dem Laufenden zu halten (darum hier auch die deutsche Übersetzung - Viele Grüße an meine lieben Großeltern), sondern möchte ich hiermit auch allen Anderen da draußen helfen, die sich vielleicht zukünftig in einer ähnlichen Situation befinden mögen.
Hier ein kleiner Rückblick auf meine erste Woche in Kopenhagen:
Am 25. Januar bin ich nach Kopenhagen gezogen. Glücklicherweise, wurde ich in den ersten Tagen von meiner Familie begleitet, denn wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht ob ich es ohne sie überstanden hätte. Obwohl ich diese Situation schon einmal durchlebt hatte, als ich nach Holland gezogen bin, hat mich wieder einmal dieses ungute Gefühl überrumpelt. Darauf war ich definitiv nicht vorbereitet.
Die ersten Tage hat es sich angefühlt, als würde ich einen inneren Kampf mit mir selbst austragen - Ich habe konstant versucht die Tränen zurückzuhalten und auch diese negativen Gedanken zu verdrängen.
Also, lasst mich einige dieser negativen Gedankendie aus dem Nichts kamen mit euch teilen - da ich mir sicher bin, dass einige von Euch sich vielleicht mit diesen identifizieren können:
Ich hatte Angst, dass ich keine Freunde finden würde und daher immer ganz alleine sein würde.
Ich hatte Panik, dass ich Heimweh bekommen würde und mich niemals wohl fühlen könnte in meinem neuen Zuhause.
Ich hatte Angst, dass ich die Uni in Kopenhagen nicht mögen würde.
Ich habe mich am Ende so sehr in diese negativen Gedanken hineingesteigert, dass ich dachte dieses Gefühl würde mich nie verlassen.
Die ersten 2 Tage nachdem meine Familie gefahren war, habe ich mich furchtbar gefühlt. Ich bin morgens aufgewacht und hatte Heimweh, bin tagsüber in die Uni gegangen, nur um dann wieder nach Hause zu gehen und mich wieder unwohl zu fühlen.
Allerdings hat sich alles geändert an dem Tag wo ich anfing Leute kennenzulernen und mich mit meinen neuen Freunden nach der Uni zu verabreden.
Zum Glück hatten wir am ersten Tag ein Treffen, wo wir die Möglichkeit hatten alle anderen Austauschstudenten kennenzulernen. Es war eine perfekte Möglichkeit um neue Kontakte zu knüpfen. Alle Leute die ich an diesem Tag kennengelernt habe waren extrem freundlich und offen, was mir eine ganz schöne Last von den Schultern genommen hat.
Am Ende des Tages, nachdem ich mich mit einigen anderen Austauschstudenten unterhalten hatte, fiehl mir auf, dass ich nicht die Einzige mit diesem negativen Gefühl am Anfang war. Manchmal kann man sich mit diesen Gefühlen extrem einsam fühlen, aber am Ende des Tages findet man immer Menschen die sich in der gleichen oder einer ähnlichen Situation befinden. Tatsächlich schweist es Menschen zusammen diese ungewohnten Situationen zusammen durchzustehen - und genau das sollte man immer im Hinterkopf behalten, wenn man sich in diesem Zustand befindet.
An meinem 3. Tag in der Uni, ist mein ungutes Gefühl auf einmal verschwunden und es war tatsächlich der erste Tag an dem ich mich mit einer neuen Freundin aus der Uni verabredet hatte. Von diesem Tag an, habe ich nie mehr Heimweh empfunden oder mich Alleine gefühlt und das zeigt, dass es eigentlich alles nur von einem Faktor abhängt - den Menschen! Es dreht sich alles um die Leute die du kennenlernst!
Für den Rest meiner ersten Woche, hatte ich fast jeden Tag pläne. Wir sind zu einer so genannten "Friday Bar" gegangen (es ist eine riesige Hausparty in der Uni Kantine) und danach zu einer Afterparty im Club Hive. Den nächsten Tag bin ich mit einer neuen Freundin durch die Stadt gebummelt und natürlich auch - durch ein paar Geschäfte. Und nicht zu vergessen - am Sonntag Abend haben einige andere Austauschstudenten und ich ein Abendessen veranstaltet, bei dem wir viele Gerichte aus unterschiedlichen Nationalitäten probieren konnten.
Also - lasst mich zuletzt ein paar ehrliche Worte loswerden...
In ein anderes Land zu ziehen ist hart, ganz besonders wenn man auf sich alleine gestellt ist, aber man realisiert sehr schnell, dass es alles nur darum geht die richtige Einstellung zu haben.
Ja, man wird zu anfangs alleine sein, man wird niemanden kennen und auch sein gesamtes Umfeld wird unvertraut sein und sich anders anfühlen für eine Weile - aber ist das nicht das Aufregende, wenn man sich aus seinem gewohnten Umfeld begibt? Es hat definitiv eine Weile gedauert bis ich das realisiert habe und angefangen habe, dieses ungewohnte Gefühl zu schätzen, aber genau das ist es, wie wir uns als Person weiter entwickeln.
Sich an ein neues Umfeld anzupassen und sich einzugewöhnen ist ein schleichender und natürlicher Prozess, allerdings kommt es am Ende immer nur darauf an, was du selbst daraus machst!
Ich bin sehr sehr dankbar für alles was ich bisher erlebt habe und kann es kaum erwarten was ich noch für Abenteuer erleben werde!
Alles Liebe,
Eure Anna.




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